Es gibt viel, was für ein regelmäßiges Hautkrebs-Screening spricht
und praktisch nichts dagegen.



Warum sollte ich zum Hautkrebs-Screening gehen?

Hautkrebs ist heilbar, wenn er früh genug erkannt wird. Zu spät erkannt, kann er aber einen gefährlichen Verlauf nehmen.

Eine krankhafte Hautveränderung fällt im Frühstadium kaum auf und tut auch nicht weh. Es braucht ein geübtes Auge und eine spezielle Ausbildung, ein Muttermal von einem potentiell lebensgefährlichen Melanom oder Karzinom zu unterscheiden.

Wenn Sie einmal im Jahr zu einem dafür qualifizierten Arzt gehen, haben Sie schon viel dafür getan, Hautkrebs früh genug zu erkennen um einen gefährlichen Verlauf zu vermeiden. Die Untersuchung tut nicht weh und birgt keine Risiken.

Was kostet die Untersuchung?

Die Kassen übernehmen in Deutschland alle 2 Jahre die Kosten für ein Hautscreening. Voraussetzungen ist, dass Sie über 35 sind und die Praxis eine Qualifikation für die Untersuchung hat. Fragen Sie dazu Ihren Haut- oder Ihren Hausarzt oder nutzen Sie die Arztsuche unter www.schatten-shirt-sonnencreme.de. Sollten Sie eine ungewöhnliche Veränderung Ihrer Haut feststellen oder genetisch vorbelastet sein, sind Sie auch unter 35 dazu berechtigt, eine Vorsorgeuntersuchung finanziert zu bekommen.

Was passiert beim Screening?

Der Arzt oder die Ärztin untersucht die Haut von Kopf bis Fuß auf Anomalien, um Hautkrebs oder Vorstufen dazu zu erkennen.

Wie läuft die Untersuchung genau ab?

Findet der Arzt eine verdächtige Hautstelle, wird in einem weiteren Schritt festgestellt, ob die Veränderung bösartig ist – in der Regel durch eine Hautprobe mit anschließender feingeweblicher Untersuchung.

Wird ein Hautkrebs häufig festgestellt?

Hautkrebs ist einer der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Grundsätzlich gilt aber immer: Wenn ein gefährliches Karzinom oder Melanom im Frühstadium gefunden wird, haben Sie beste Heilungschancen.





Weitere Informationen zu Hauttypen, Risikofaktoren und dem Screening auf der Website: www.hautkrebs-screening.de


Hinweise zu UV-Strahlung des Deutschen Wetterdienstes: Flyer UV-Strahlung